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Wann Systemtheorie & Kybernetik hilfreich sind

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In diesem Bereich finden Sie Links zu multimedialen Inhalten aus dem Web vor, die einen Bezug zu dieser Site besitzen.

Alle Linkhinweise sind mit einer Beschreibung der Inhalte versehen.

 

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Gemäß des Europäischen Gerichtshofs (EuGH - Beschluss vom 21.10.2014, Az. C-348/13) ist das Embedding fremder Inhalte, unter den oben genannten Voraussetzungen, erlaubt.

 

Alle anderen Beiträge werden beschrieben und besitzen einen Link zu dritten Anbietern.

 

 

 

 

 



 Link zu dem Video "The Universal Manager"

 

Stafford Beer (1926-2002) war und ist immer noch eine Ikone der Kybernetik. Jeder, der sich mit dieser Materie auseinandersetzt kommt um diesen Vordenker nicht herum.

 

Beers "Viable System Model" (VSM) war u.a. Grundlage und Inspiration für die weltweit bekannten St. Galler Managementkonzepte.

 

Auch Management-Gurus, wie Fredmund Malik, wurden von Beers Gedankengut maßgeblich geprägt.

 

Der folgende Video-Stream von "You Tube" ist eine Produktion von Javier Livas.

 

Herr Livas ist ein mexikanischer Staatsbürger, praktizierender Rechtsanwalt und war einer der "Mentees" von Stafford Beer.

 

Sein Film

 

The Universal Manager

 

beschreibt die generellen Grundlagen von Beers "VSM" und der Kybernetik.

 

Obwohl die Laufzeit etwas lang ist und der Inhalt sehr theoretisch anmutet, könnte es trotzdem sinnvoll sein, diesen Beitrag in Augenschein zu nehmen.

 

 


 

 

 

 Link zu dem Video "The Cyberbnetic State"

 

Den Wenigsten ist bewusst, welchen Einfluss Systemtheorie und Kybernetik auf das tägliche Leben ausüben.

 

Vor allem die Nähe zu Verfassung und Gesetzen, die all unsere Handlungen individueller und kollektiver Natur steuern ist beeindruckend.

 

Im folgenden Beitrag

 

The Cybernetic State

 

referiert Javier Livas in einer Vorlesung an der Manchester Business School über die erstaunlichen Ähnlichkeiten des "Viable System Models" von Stafford Beer mit der Gesetzgebung und deren Konsequenzen.

 

 


 

 

 

Link zu dem Video "Ricardo Semler @ TED"

 

Ricardo Semler ist CEO der brasilianischen Firma SEMCO und mittlerweile ein Star-Speaker in Sachen föderalistisch-demokratischer Unternehmen.

 

In dem "You Tube"-Video referiert Ricardo über sein Leben mit SEMCO und die Möglichkeiten einer etwas anderen Ausbildung an Schulen.

 

Jede Minute des knapp 22 minütigen Beitrages ist absolut sehenswert!

 

 

Ricardo Semler@TED.

 

 

 

 


 

 

 

Link zu dem Video "I tomato & Morning Star"

 

The Morning Star Company aus Kalifornien ist der weltgrößte Verarbeitungsbetrieb für Tomaten. Gut 30% aller Tomaten in den USA gehen durch die Hände dieser Organisation

 

Es trifft sich, dass dieser Betrieb föderalistisch organisiert ist und keine Manager besitzt.

 

Das "You Tube" Video beschreibt innerhalb von ca. 6 Minuten, wie ein solches Ansinnen von Radikalität überhaupt funktionieren kann; sehenswert!

 

 

I tomato & Morning Star.

 

 

 


 

 

 

Link zu dem Video über Chester Bernard



Kann man Unternehmen als Systeme bezeichnen, obwohl unsere Alltagserfahrungen der Beobachtung von Unternehmen eine andere Perspektive bieten?

Die externe Betrachtung liefert meist eine Identität von Organisationen, die anhand der Materialität von Organigrammen, Aktiva (Gebäuden, Maschinen, Einrichtungen), den gefertigten Produkten oder den darin tätigen Menschen geprägt sind.

Was also konstituiert Organisationen?  Diese Frage stellte sich Chester Irving BARNARD, ein soziologischer Management-Theoretiker aus den USA,  bereits im Jahre 1938.

Barnard postulierte in seinem Buch „The Functions of the Executive“  lediglich interne/externe Handlungen als existenzauslösende Momente von Unternehmen.

Gemäß dieser Hypothese sind es anschlussfähige Handlungen, die  gemeinschaftliche Prozesse auslösen, wobei deren vernetzte Auswirkungen (Emergenz) von außen als organisatorische Gebilde identifiziert werden können.

Die Virtualität bloßer Handlungen  war für damalige Zeiten ein absolut REVOLUTIONÄRES KONZEPT, denn es abstrahierte Organisationen von purer Materialität, welche in Form von Aktiva, Produkten oder dem Menschen auftreten.

Mit seinem Konzept der Abstraktion verortete Barnard organisatorische Gebilde und deren Mitglieder als autonome Systemeinheiten zueinander, die sich als UMWELTEN gegenüberstehen und auch als solche wahrnehmen.

Diese Perspektive ist gewagt, denn als systemische Umwelten repräsentieren Mitarbeiter keinen festen Bestandteil von Organisationen.

Die Logik einer losgelöst „entkoppelten“ Betrachtung verweist darauf, dass der „ganze“ Mensch meist multiple Beteiligungen sozialer Art in den unterschiedlichsten Betätigungsfeldern (z.B. zweite Erwerbsmöglichkeiten, in Vereinen, beim Sport, in der Familie, etc.) unterhält, die weit über ein unternehmerisches Engagement hinausgehen.

In Barnards Konzept sind Mitarbeiter lediglich temporal partizipierende Teilnehmer, die eine Art von Spieler auf dem Spielfeld einer Organisation darstellen. Man ist zwar Teilnehmer, aber kein fixer Bestandteil des Spiels selbst, da Spiele die Existenz deren Spieler gemeinhin weit überdauern.

 

Chester Barnard, Management Scholar

 

 

 




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