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Welche Art von Unternehmen sind zu einer außergewöhnliche Kreativität und Innovation in der Lage und weshalb fehlt es vielen anderen schlichtweg an Intuition und Inspiration?

 

Welches Geheimnis verbirgt sich hinter dem ideenreichen Einfallsreichtum?

 

 

 

Lassen Sie uns zunächst in die Zukunft blicken. Diverse Studien besagen, dass der weltweite Umsatz von Gütern im nächsten Jahrzehnt um ca. 40% ansteigen wird, allerdings unter stark verminderten Gewinnerwartungen.

 

Der Hintergrund dieser Annahme ist leicht erklärt: Der technologische Fortschritt, in Form von Hard- oder Software und deren Vernetzung, wird eine schier unglaubliche Effizienz freisetzen. Denken Sie nur an Big Data, 3D Druck, das Internet der Dinge oder an künstliche Intelligenz.

 

Das Zauberwort nennt sich Integration und Konsequenz der Entwicklung wird ein enormer Preisverfall vieler Produkte und Leistungen sein. Die Margen werden filetiert und die Eintrittsbarrieren disruptiver Geschäftsideen immer niedriger.

 

Das Wesensmerkmal von Integration ist eine sich erweiternde Vielfalt, weshalb sich der Spielraum aller Formen alternativer Angebote immens ausweiten wird. Der Wettbewerb der Verdrängung evoziert Risiken für das Establishment und Chancen für Newcomer.

 

Obwohl wir uns noch in der „Steinzeit“ der Vernetzung befinden, lassen sich die Resultate einer integrativen Effizienz bereits heute schon beobachten. Traditionelle Maklerbüros werden von Internet-Maklern (siehe McMakler) in zunehmender Weise unter Druck gesetzt.

 

Ganz offensichtlich werden Skaleneffekte (sog. „Economies of Scale“) zur Prämisse von stabilen Umsätzen in Geschäften und auch Kleinunternehmer (ohne Fixkostenblock) können diese bedienen.

 

Konsequenz ist, dass die Geschwindigkeit von Feedback und Entwicklung neuer Ideen zum Merkmal für Entwicklung und Bestand avanciert, falls man nicht zum Opfer einer „harschen“ Selektion werden möchte.

 

Zentralistisch geprägte Linearstrukturen besitzen weder Schnelligkeit noch Vielfalt, was deren Natur geschuldet ist, da Diversität und Interaktion - mittels deduktiver Planung, Koordination und Kontrolle - einer steten Beschränkung unterliegen.

 

Die absoluten Zielvorgaben eines „Reverse Engineerings“ erzwingen die Fokussierung auf Funktionen, evozieren Autismus (ein sog. „Silodenken“) und implizieren eine Begrenzung der Interaktion: In einer „Tooling“-Umgebung wird Vielfalt zum Fremdwort und Anpassung zum Hasardeur-Spiel, da Linearität keine Multiplikatoren schafft.

 

Schnittstellenbasierte Gebilde (sog. Netzwerke) dagegen sind zwar weniger effizient (wirtschaftlich), aber sehr effektiv (wirksam), da deren Wesensmerkmal die Exponentialität ist.

 

Integration bedeutet die Freisetzung von Vielfalt durch Interaktion, was sich gut anhand des Metcalf‘s Law darstellen lässt:

 

Metcalf law

 

Metcalf Law der Verbindungen zwischen Knotenpunkten eines Netzes

 

Eigene Abbildung ©ajv Bintelligence

 

Beziehungen wachsen exponentiell, wenn Knotenpunkte verdoppelt werden: 2 Knotenpunkte besitzen 1 Verbindung, 4 Knotenpunkte bereits 6 Verbindungen und 8 Knoten deren 28.

 

Unternehmen die für Kreativität und Innovation bekannt sind, besitzen relative Zielvorgaben. Sie verfolgen ein „Forward Engineering“, dass Schnittstellen der Interaktion und Bandbreiten der Kooperation zur Verfügung stellt.

 

Sie sehen, so geheimnisvoll ist der Sachverhalt nun wirklich nicht. Der Einfallsreichtum von Organisationen ist eine Konsequenz föderalistischer Strukturen.

 

Unternehmen wie 3M (Minnesota Mining & Manufacturing) beherrschen die Kunst der Ideen. Die Kultur einer kreativen Zusammenarbeit führte bei 3M zu Tausenden einfallsreicher Produkte. Warum sollte das bei Ihnen nicht der Fall sein?

 

 

Falls Sie Interesse an alternativen Formen der Unternehmensführung haben, ist „ajv Bintelligence“ ein ausgezeichneter Ansprechpartner.

Unser topologischer „Disrupt Bureaucracy“-Ansatz der fraktalen Organisationsentwicklung kann auch für Ihr Unternehmen von entscheidender Bedeutung sein.

Herzlichst, Anton Seidl



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