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Günter Wöhe

Günter Wöhe (* 2. Mai 1924 in Zeitz; † 29. Dezember 2007 in Saarbrücken ) war ein deutscher Ökonom und galt als Nestor („Altmeister“) der deutschen Betriebswirtschaftslehre.

Es wird wohl kaum einen Studenten der BWL geben, der "Die Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre" nicht in Händen halten musste.

Günter Wöhe studierte Philosophie, Geschichte und dann Volkswirtschaftslehre an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und wurde dort 1954 mit der Arbeit Die Kombination von Multiplikatortheorie und Akzelerationsprinzip als Konjunkturtheorie zum Dr. rer. pol. promoviert.

1958 habilitierte er sich für das Fach Betriebswirtschaftslehre in Würzburg.1960 erhielt er einen Ruf auf die Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere der betrieblichen Steuerlehre und des Revisions- und Treuhandwesen an der Universität des Saarlandes.

1961 wurde er zudem Direktor der Betriebswirtschaftlichen Seminarbibliothek der Universität des Saarlandes. Er lehnte Rufe an die Universität Frankfurt am Main (1964) und Universität Erlangen-Nürnberg (1970) ab.

Er war langjähriger Prodekan, von 1981 und 1983 Dekan der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität des Saarlandes. Parallel engagierte er sich ab 1969 als Studienleiter der Akademie für Arbeit und Sozialwesen des Saarlandes, ab 1976 als Studienleiter der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie des Saarlandes.

Er hatte 1984 eine Gastprofessur an der japanischen Universität Kobe inne und hielt Vorlesungen an der Waseda-Universität, der Meiji-Universität und der Universität Matsuyama.

Von den Universitäten Duisburg (1981) und Lüneburg (1989) bekam er die Ehrendoktorwürde verliehen. 1992 wurde Wöhe emeritiert.

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