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Unternehmensphilosophie

Die Zusammenfassung von übergeordneten Werten und Zielen wird auch gerne als Unternehmens-Philosophie benannt.

Diese Werte bilden die Basis für die Syntax und Kultur eines Unternehmens, indem sie Antworten auf zentrale Fragen wie „woher kommen wir?“, „wer sind wir?“, „wohin gehen wir?“, „wozu sind wir da?“, und „wie gestaltet sich unser Umgang mit unseren internen und externen Partnern?

Damit stellt eine stimmige Unternehmens-Philosophie die wohl drei wichtigsten Aussagen eines Unternehmens, in Form von Identität, Orientierung und Sinnhaftigkeit dar. Oftmals spricht man diesbezüglich auch von einer sog. Primärressource, deren Einsatz viel zu wenig gehandhabt wird.

Die übergeordneten Werte und Ziele beschreiben somit die Werthaltung und Wertschöpfung eines Unternehmens, sie fassen also die Kernwerte des Unternehmens zusammen.

Bei lebensfähigen Systemen beschreibt deren DNA-Identität alle drei Dimensionen der Zeit: Herkunft, Gegenwart und Zukunft. Ohne Beschreibung von absoluten Werten und relativen Zielen (also im Vergleich zur Umgebung) bleiben die Potentiale im Unternehmen unvollständig und es können sich Dissonanzen hinsichtlich Identität, Orientierung und Sinnhaftigkeit ergeben.

Philosophien müssen so stark sein, dass sie in das Bewusst- und Unterbewusstsein von allen Elementen in Unternehmen eindringen können.

Hierzu ist eine gemeinsame Erarbeitung von Werten und eine elementare Auseinandersetzung unabdingbar. Die gemeinsam ausgearbeiteten Werte müssen auf der Basis einer gemeinsam-verständlichen Sprache verfasst sein, da sie sonst nicht verständlich sind.

Der Philosoph Ludwig Wittgenstein stellte diesbezüglich schon fest, dass wir nicht denken können, was wir nicht sagen können, und nicht sagen können, was in der Sprache die wir sprechen, keine Bedeutung hat.

Dementsprechend bemisst die verständliche Verwendung von Wörtern den Wert oder die Bedeutung der Wörter, was also nicht anderes bedeutet, dass diese (um verständlich zu sein) in einem gemeinschaftlichen Kontext verfasst werden müssen.

In pragmatischer Hinsicht werden die Werte im Unternehmen demnach durch transparente Vernetzung und Diskurs „befeuert“, so dass sich ein gemeinsames, endogenes Muster etabliert das resonanzfähig ist.

Manager können die Werte dahingehend beeinflussen, indem sie Primärtugenden vorgeben und diese durch Vorbild und Vorleben mitbestimmen. Die relativen Ziele des Unternehmens werden natürlich durch die Eigentümer des Kapitals im Unternehmen vorgegeben.

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