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Edmund Heinen

Edmund Heinen (* 18. August 1919 in Eschringen, † 22. Juni 1996 in München) war ein Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Er gilt als Begründer des entscheidungstheoretischen Ansatzes (erstmalige Formulierung ab ca. 1970).

Edmund Heinen wurde am 18. Mai 1919 als Sohn von Ludwig und Philippina Heinen (geb. Welsch) in Eschringen geboren. Seine Kindheit verbrachte er im benachbarten Fechingen, dem Geburtsort seines Vaters. 1937 bestand er in Saarbrücken das Abitur und begann sein Studium an der TH Danzig.

Nach dem 2. Weltkrieg und einer anschließenden Gefangenschaft nahm er sein Studium an der TH Aachen und an der Universität Minnesota wieder auf. Seine Frau Thea, geb. Langenbahn, heiratete Heinen im Juli 1946 in Brebach. An der Universität Frankfurt am Main legte Heinen 1948 das Examen als Diplom-Kaufmann ab. Er kehrte ins Saarland zurück und promovierte ein Jahr später an der Universität Saarbrücken (Titel: „Die Entwicklung des saarländischen Steuerrechts nach 1945“).

1951 habilitierte er sich im Fach Betriebswirtschaftslehre und lehrte zunächst als Privatdozent. 1954 wurde er zum Professor berufen. Drei Jahre später folgte Heinen einem Ruf an die Ludwig-Maximilians-Universität München, wo er als ordentlicher Professor das Institut für Industrieforschung gründete.

In zahlreichen Veröffentlichungen formulierte der Schüler von Fritz Schmidt und Erich Gutenberg wichtige Gedanken und entwickelte die Betriebswirtschaftslehre mit seinem entscheidungsorientierten Ansatz entscheidend fort. Seine Bücher wurden weltweit verlegt.

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