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ECONOMIC VALUE ADDED (EVA)

Der EVA-Ansatz entspringt einer wertorientierten Unternehmensführung, die sich anhand folgender einfacher Indifferenzgleichung leicht ableiten lässt:

K * i = E - A

0 = (E - A) - K * i

EVA = (E - A) - K * i

( K = betriebsnotwendiges Vermögen, i = erwünschte MIndestverzinsung, E = Umsatzerlöse, A = operativer Aufwand zzgl. Ertragssteuern)

Anhand dieses Ansatzes lässt sich aufzeigen, ob die Resultate der Unternehmensaktivitäten eine erwünschte Mindestverzinsung übersteigen, was sich im übrigen auch gut zur Planung und Steuerung von Netzwerken eignet.

Das EVA zeigt, dass ein Unternehmen nur dann dauerhaft lebensfähig sein kann, falls die Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROIC) die zugrunde liegenden Kapitalkosten (WACC) eines Unternehmens übersteigt.

Diese Über-Rendite multipliziert mit dem investierten Kapital führt zur jährlichen Wertsteigerung beziehungsweise Wertvernichtung eines Unternehmens.

Das EVA sollte stets zusätzlich zu der reinen Betrachtung der Cashflows herangezogen werden, denn obwohl ein Unternehmen positiven Cashflow generiert, kann es trotzdem Werte vernichten und einen negativen EVA besitzen.

Formel:

(ROIC – WACC) * investiertes Kapital = EVA

Vorteile:

+ + im Gegensatz zum Cashflow kann selbst auf jährlicher Basis die Wertgenerierung beziehungsweise Wertzerstörung eines Unternehmens ermittelt werden + + überkommt traditionelle Probleme der Multiple- Bewertung;

Nachteile:

+ + Vielzahl von Adjustierungen möglich + + nicht sinnvoll in einem Umfeld mit hohen inflationären Tendenzen + + EVA sollte im Zeitablauf Beachtung finden + + Beteiligungen, die möglicherweise aus operativen Überlegungen getätigt wurden, aber nicht voll konsolidiert werden, finden gegebenenfalls keine Berücksichtigung;

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