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Alfred D. Chandler

Alfred DuPont Chandler, Jr. (* 15. September 1918 in Guyencourt, Delaware; † 9. Mai 2007 in Cambridge - Massachusetts) war ein US-amerikanischer Wirtschaftshistoriker und Ökonom. Er gilt als Nestor der modernen Unternehmensgeschichte.

Chandler wuchs zunächst in Buenos Aires auf; mit elf Jahren zog die Familie nach Wilmington, USA.

Er studierte Geschichte an der Harvard University und wurde 1940 mit Auszeichnung graduiert. Nach einem Kriegseinsatz in der US Navy studierte er an der University of North Carolina in Chapel Hill die Geschichte der Südstaaten.

1952 wurde er in Harvard bei Prof. Talcott Parsons promoviert. Von 1950 bis 1963 lehrte er am Massachusetts Institute of Technology MIT.

Während dieser Zeit schrieb er sein bekanntes Werk “Strategy and Structure”, nach dem Konzerne wie General Motors, DuPont, Exxon und Sears ihre Unternehmensstrategie entwickelten.

Er lehrte später an der Johns Hopkins University und schließlich ab 1971 als Professor für Wirtschaftsgeschichte bis zu seiner Emeritierung 1989 an der Harvard Business School. Er war Gastprofessor an der Oxford University.

Alfred Chandler war Herausgeber der “Harvard Studies in Business History”, Präsident der “Economic History Association” und der “Business History Conference”. Zudem Mitglied der American Philosophical Society und der American Academy of Arts and Sciences.

Seine Lehrbücher zählen bis heute zu den meist zitierten Standardwerken des Faches.

Chandler hat in international vergleichenden Studien allgemeine Gesetze der Entwicklung von Großunternehmen formuliert und damit der Betriebswirtschaftslehre und der Geschichtswissenschaft wichtige Anstöße vermittelt.

Für seine Veröffentlichung “The Visible Hand: The Managerial Revolution in American Business” gewann er 1977 den Pulitzer-Preis für Geschichte und den Bancroft Prize.

Das Fortune Magazine bezeichnete ihn 2006 als “America’s pre-eminent business historian”.

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